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Das Geschäft des Menschen / von Matthias v. Schönberg, Priester der S.J.
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Zinse fremden Händen anvertrauet, und -einträgliche, obschon unsichere Gewinn-sie erwartet. So hoffet, und tröstetsich der gefchäftvolle Beamte, da er sei-ner längst verheißenen Beförderung mitschlaflosen Sorgen stündlich entgegensieht. So hoffet der dürftige Dienst-Loth seinen Mühesamen Jahrslohn:und so der arbeitsame Bauer dön Fruchtseines Schweißes, wenn er heut mitvoller Hand auf den befruchtenden di-cker den Getreidsamen hin streuet, dener gestern vom hungernden Munde er-sparet hat. Er hoffet, und wartet gar -gerne, wenn er aufs Frühjahr nur glück-lich ist. So hoffet jeder, und immerhoffet man seinen zukünftigen Nutzen,obschon diese ermüdende Hofnung unsoft nur beunruhiget; ob sie schon auflange Jahre verzögert, und endlich nichtselten wider alle Erwartung mit einemjammervollen Ende alle unsere Wünschevereitelt. Dennoch so hoffet man immer, ^und man tröstet sich immer eines bessern,obschon des ungewissesten Glückes.

Allein nicht so hoffet der Diener Got-tes- Nein, nicht auf so ungewiß hm: -

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