nen, auch die Gottlosesten unter denChristen, die Christum oft so treu-los beleidigen, auch diese sind in ihremzeitlichen Gewerbe, in ihren Anschlä-gen , und Geschäften nicht selten dieGlücklichsten. Stets lacht ihnen, wiees scheint, der frohe Frühling entge-gen , und der wüthende Hagel, derden Gerechten getroffen, geht oftmalsnur bey den Bösewichten ohne Scha-den vorüber.
Aber, find wohl die Gottlosen vondarum so glücklich, weil sie Gottlosesind? oder, kann wohl dieses ihr Glückauch anders woher kommen, als ebennur von GOTT, ohne welchen dochnichts ist, und nichts bestehen mag,rvas immer ist? — gewiß nicht. Nurvon GOtt ist es, was immer auch dieGottlosen Gutes haben; nur von GOttist es, der nichts, auch nickt das Ge-ringste , will unbelohnt lassen, da er< wie es der heilige Augustin von demGlücke der heydnischen Römer gesagethat) da dieser Gütigste auch denje-nigen , der seine Lebenstage vieleichtKur einmal etwas Gutes gethan, auch
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