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Meßgebeth. 125
zigen Augenblick erwiesen hast; als warrer GOtt hast du mich von Ewigkeit hergeliebet, und aus dieser ewigen Liebehast du dich mit diesem Menschenherzvereiniget, daß du als Mensch aus Lie-be gegen mich könntest leiden, und alsGOtt dieses dein Leiden töntest unend-lich verdienstlich machen. Ach göttlicheLiebe! ich liebe dich, weil du hast gelie-bet mich: Und noch vielmehr liebe ichdich, weil ich erkenne, daß du wegendeiner unendlichen Güte, in dir selbsteiner unendlichen Liebe würdig bist;und weil meine Liebe so groß nicht seynkann, daß ich dich liebe»wie du es wür-dig bist, so freuet mich, daß doch einMenschenherz ist, welches dich liebet,wie du es verdienest, nämlich dein Herz,mit welchem ich alle meine Liebe verei-nige, und dich ewig zu lieben von gan-zem Herzen verlange, Amen.
r Er-edichk uniso du) vonaf irr;en
Sechste Arinimhurig,
Zu Christo in dem Grabe.
du gebenedeyter Heiland JESU^ Christe! der du wegen meiner soF 3 viel