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Die Lehre der katholischen Religion : oder der erklärte Katechismus
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2. Wenn er im Herzen glaubet, wenn esnöthig ist, mit dem Munde öffentlich beten«um, 5)

Jeder Mensch, wenn er zum Gebraucheder Vernunft kömmt , muß nothwendig wissenund glauben:

r. Daß ein Gott sey.

2. Daß Gott ein aercchter Richter sey, derdaS Gute belohnet, und das Vöse bestrafet. Z)

?. Daß drey göttliche Personen einer Naturund Wesenheit seyen: der Vater, der Sohn, undder heilige Geist. K)

4. Daß die zweyte Person in der Gottheitsey Mensch geworden, um uns durch den Todam Kreuze zu erlösen, und selig zu machen, i)

Nebst diesem muß ein Mensch, um selig zuwerden, noch wissen und glauben:

i- Daß die Seele des Menschen unsterb«kich, k) nnd

2. Daß die Gnade Gottes zur Seligkeitnothwendig sey. 1)

- Die

k- Wenn du mit deinem Munde bekennest, und in deinemHerzen glaubest, s» wirst d» selig werden. Röm. ?.S) Wer z» Gott kommen will, der muß glauben, daß einGott ,st, und daß er denen, die ihn suchen, ein Belob»ner ist. Hcbr. l. 6.

b) Drensind, die Zeugniß geben im Himmel-, der Vater,das W»er, und der hell. Geist, und diese drey sind eins.

Joh- V. 7.

t) Er ist ein Mittler des neuen Testaments, dginit die,welche berufen sind, vermittelst des Todes, den er zurLrlösuna von den Uebertrettun-cn erlitten hat, die ewigeErbschaft crlangeten. Hebr. IX. 1;. 4

k) Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib todten, dieGeele aber nicht todten können. Matth. rz.

Ohne mich könnet ihr nichts thun. Joh» ^V. s.