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und Sitten daraus ziehen. Wie Vedauernwür^-tg ist es, daß man so oft, aber nur obenhinund ohne Theilnehmung des Verstandes und desHerzens dieses Glaubensbekenntniß daher sagt!
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Das n. HauptKück.
Von der Hoffnung.
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Von des Hoffnung und dem Gebetheüberhaupt.
-^ie christliche Hoffnung ist eine Tugend undGabe Gottes, wodurch wir von Gott alles mitZuverficht erwarten, was er uns verheißen hat.
Gott bat uns das ewige Leben, das ist, dieewige Seligkeit verheißen, a) Weil wir aberdahin ohne den Beystärid und die Gnade Gottesnicht gelangen können, so hoffen nur nicht nurdas ewige Leben, sondern auch die Mittel,welche nothwendig sind, dasselbe zu erlangen.
Dergleichen Mittel sind- die Gnade JesuChristi, die Verzeihung unserer Sünden, einfrommer Lebenswandel und die Beharrlichkeitim Gute» bis an das Ende.
Wir
t) Zur Hoffnung des ewigen Lebens, welches Sott, dernickt lüget, v»r den Zeiten der Welt verbeißen hat,Lit.1-