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Die Lehre der katholischen Religion : oder der erklärte Katechismus
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Wir Koffer; dieses alles, weil Gott allmäch-tig , in Erfüllung seiner Verheißungen getreu,unendlich gütig und barmherzig ist, folgsamkann und will erfüllen, was er versprochenhat. b)

Die christliche Hoffnung üben wir haupt-sächlich durch das Gebeth.

Das Gebeth besteht in der Erhebung desGeistes zu Gott.

Wir bethen, um Gott als den höchstenHerrn aster Dinge zu verehren; um ihm fürdie empfangenen Wohlthaten zu danken; undum ihn für das, was uns und andern nöthigist, zu bitten.

Man kann auf zweyerley Art bethen: in-nerlich und äusserlich. Beyde Arten desGebethes haben wir von Jesu Christo und denAposteln erlernet.

Man bethet innerlich, wenn man blosdie Gedanken seines Gemüthes und die Begier-den seines Herzens zu Gott erhebet, c)

Man bethet äußerlich, wenn man dieGedanken seines Gemüthes und die Begierdenseines Herzens mit Worten ausdrücket.

Das Ge-eth ist eine der vornehmsten Pflich-ten unsrer Religion. Der Befehl ä- und das

Bey-

b) Lasset uns in -er Bekenntniß urrfter Hoffnung und«»weglich, verharren; denn der die Verheißung gethanhat, ig getreu. Hebr X. ,z.

«) Anna aber redete in ibrcm Herze«, und ward v«n»gar keine Stimme gehöret, e. König. t ,z.a) Mau muß allezeit bethe« und nicht aufhöre«. Lu?»

XVliL. K.