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Gestatten, als die Figur, die Farbe, der Ge-schmack und Geruch des Brods u»d Weins,unveränderr bleiben.
Unter den Gestalten des Brodes ist derlebendige Leib, folglich auch sein Blut und sei-ne Seele gegenwärtig, und unter den Gestal-ten des Weins ist nicht nur das Blut, sondernauch der ganze Leib Im Christi. Ja er istsogar unter dem kleinsten Thuie der Gestattenganz als Gott und Mensch gegenwärtig.
Hieraus folget:
1. Daß Jesus Christus in dem allerheiltg-sten Sakramente des Altars anzuberhen ist.
2. Daß jener, welcher nur unter einerGestalt das allerhelligste Sakrament genießt,Jesum Christum ganz, das ist: sowohl seinenLeib als sein Blut empfängt.
Z. Daß Jesus Christus so lang, als dieGestatten nicht verzehrt werden, darunter all-zeit gegenwärtig bleibe. '
Jesus Christus hat dieses heiligste Sakra-ment im letzten Abendmahls eingesetzet, da ermit seinen Jüngern das Ofterlamm aß s).
Er hat es eingesetzet:
i. Zum Andenken seines Leidens und Ster-bens b). ^
2. Um
r) -Natth. XXVl. ,6 und -7. Sieh die Geschichten.
s) So oft ihr dieses Brod essen, und diesen Kelch trin-ken werdet, sollt ihr den Tod des Herrn verkündigen,bw daß er kömmt- Kor. XI. ra.