mir aller äußerlichen Ehrerbietigkeit vor demTische Us Herrn erscheinen.
II. vor der heiligen Kommunion hatman folgendes zu merken.
r. Wenn der Priester dem Volke die bet«lige Hostie zeiget, so bethet man dieselbe demü-thig an, und spricht darauf mit höchster De-muth dreymal diese Worte:
OHerr! ich bin nicht würdig, daß dueingehst unter mein Dach, sondern sprich nurein Wort, so wird gesund meine Eeeie.
2. Bey Empfangung der heiligen Hostiekniet man an den Ort, wo der Priester dasheilige Sakrament auSspendet; man nimmtdas weisse Tuch vor sich, erhebt das Haupt,eröffnet sittsam den Mund, leget die Zungeauf die Lefze, und genießet ehrerbteüg die hei-lige Hostie, ohne sie zu käuen, oder lange imMunde zu halten.
III. LTfach der heiligen Kommunionredst man
i. Mit Jesu Christi, nicht mit dem Mun-de, sondern mit dem Herzen beyläufig also:
Woher doch, mein Heiland und liebsterGott! kömmt mir die Gnade, daß du dichwürdigest zu mir zu kommen? Sey mir will-kommen zu tausendmal; dir sey unendlich Lobund Dank gesagt. O werthester Gast meinerSeele! ich habe dich jetzt; bleib doch bey mir,und laß mich bey hir, bis ich die gefalle, rechtdiene, und dich genießen kan» in Ewigkeit.Amen.