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Die Lehre der katholischen Religion : oder der erklärte Katechismus
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6. Dazu stillschweigen. 2)

7. Dieselben übersehen, arr)

8. Derselben sich theilhaftig machen. K!>)

9. Dteselbige vertheidigen, cc)

Wir machen uns fremder Sünden schuldig,wenn wir Ursache find, daß fie von andernbegangen werden. Die Liebe Gottes, der da«durch beleidigt wird; die Liebe des Nächsten,der sich durch sündigen schadet und öfters unsreeigene Pflicht verbindet uns das Böse, so vtslWir können, zu verhindern.

M. Abtheilung.

Wirke das Gute.

Das Gute ist, was dem göttlichen Besehegemäß ist.

Dem göttlichen Gesetze find gemäß dhTugenden. die christlichen pflichten, dieguten Werke und die evangelischen Rathe.

§. t.

Von den Tugenden und christlichen Pflichten.

Tugend ist «ine Gabe, welche Gott mit-er heiftgmachendsn Gnade der Seele eingießt,

um

-) Sieb die Geschickte des Malus Mattb. XXVIt.a-i) Und sein Vater hat ihn niemals qestrafer, sagend-' wa>rum hast du das gethan? z. König. > 6-bl>) Mache dick fremder Günden nickt theilbaflig; erhaltedick selbst rein. >. Tim V.

») Wer den Gottlosen rechtfertiget, und den Gereckte»verdammet, die sind hexbe ein Treml des s»rt. Epttch««sört. XVU. i«.