§. II.
Von den guten Werken-und evangelischenRäthen.
^)rrte Werke eines Christen sind Handlungen,welche Gott gefällig und für den, der sie aus-übet, verdienstlich sind.
Sie stnd zur Seligkeit nothwendig: dennaus den Werken und nicht aus dem Glaube»allein wird der Mensch gerechtserligek; und dieGutes gethan, die werden eingehen indas ewige Leben: die aber Böses thun,in das ewige Feuer. ?.)
Gute Werke, die zur Seligkeit nothwendig,lind vor Gott verdienstlich stnd, können wirnicht aus eigenen Kräften, sondern nur mitBeystand der göttlichen Gnade thun. l-)
Sie müssen vollbracht werden:
i. Im Stande der Gnaden. 2 . Freywil-lig. Nicht blos aus natürlichen, sondernaus übernatürlichen Bewegungsgründen, undwegen Gott.
Die vornkhmsten guten Werke sind diese-rey : Bethen, c) Lasten, 6) Almosen ge-hen.
Matth- XXV. §6.
b) Nichts daß wir etwas vermögen aus uns, als von unsseldii zu qevenken, sondern unser Vermögen ist aus Gott.r Corinth. U/>
0) Betbcl ohne Unterlaß, r. Thess. V. 17.ä) Bekehret euch zu mir von euerm qanzen Herzen, durchLasten, Weinen und Seufze». Iocl. N. i-.