Die 49. Rlnderkehre. 29z
he er krank wird, r. Aller Tugendensich befleißen, und sehr oft wirklich ü-ben, damit er alsdann in der Gefahrnicht erst lernen müsse, wann er dasMeisterstück jetzt machen soll. 2. EineRichtigkeit halten in zeitlichen Sachen;als in Haus, Hab , und Gütern;Schuld, und Widerschulden; Rechtsund Gerechtigkeiten, rc. Damit er als-dann von solcher Sorg befteyet sey,wann er allein mit GOtt, und seinerSeelen Heil zu thun hat. z. Bey ge-sundem Verstand ein Testament ma-chen.
Was ist ein Testament?
Ein Rechts, oder Lands gebräuch-liche Erklärung des letzten Willens;wie einer will, daß sein zeitliches Hab,und Gut nach seinem Tod vertheilt,und ererbt werden solle.
Wie soll es gemacht werden?
Ohne einige Paßion, und Widerswillen, damit von den Erben nicht da-rum gezanket, GOtt hiemit beleidi-get, dem Todten übel nachgeredt, 0-der er noch unter dem Boden gehas-set.- und weil er dieses hätte verhütenN z sol-