Die iv. Kinderlehre. Z65
ste- ligsten Creatur nehmen, oder gleich,
ut- sam entlehnen wollen, damit die gan,
m, ze Welt sehe, wie höh er sie achte,
>ol- und daß sie einen großen Antheil an
ich- der Erlösung habe, als welche das je-
n, nige hiezu, welches die Schmerzen,
st , und den Tod empfinden, und ausste,
ha- hen solle, (nämlich, das Fleisch) her-
ge* gegeben, womit GOTT das ganze
mit menschliche Geschlecht verpflichten woll,
des te, diese seine Mutter zu loben, und
!ein -u verehren. Und weilen z. Sie dieß
lut- alles vorgewußt, und durch eine hrl-
denmüthige Resolution, aus Liebe- GOttes, und des menschlichen Ge,
schlechts, ihren Sohn in das Leiden,m, und Sterben übergegeben, hat sie hie-sst, mit mehrers verdienet, als alle Men,
LT fchen/ und Engel ins gesammt durch
rlö, alle ihre guten Werk, weil das Opfer
hts (ihr Sohn ) den sie aus Liebe also ü,
mit bergegeben, eines unendlichen Werths
hon ist. 4. Hat sie so große Sorgfältig-olle keit über ihre Jungfrauschaft; Item
8il» die Treu in Haltung des Gelübds,
ene wie auch die Demuth, und Gehorsam,
en, ihr ein unbeschreibliches Verdienst ver-
hei, urfachtt.
l- Lz Was