6L Gebeth vor der
gen Gedanken, damit ich meine Betrach-tung wohl anfange, nach deinem Wohl-gefallen fortsetze, und zu meiner See-le Heil glücklich vollende. Und diesesbitte ich durch dein, und mein allerlieb-ste Mutter Maria, o mein IEsu! er-höre mich, Amen.
Ein anderes.
Mch glaube festiglich, o ewige Wahr-^ heit! daß du allda wahrhaftig ge-genwärtig, alles sehest, alles hörest,alles wissest. Ich glaube daß deineAllmacht, Weisheit, und Liebe michallda ganz umgebe, erhalte, und an-treibe, daß ich an dich gedenke, mit dirrede, deiner göttlichen Gnade und Lie-be theilhaftig werde. Ich glaube, daßdu dich mit allen deinen göttlichen Ei-genschaften und Vollkommenheiten inMitte meines Herzens aufhälft, michzu lieben, und meine Gegenliebe zu er-warten. O grosser GOtt! wer bist du?und wer bin ich? Du bist das höchsteunendliche Gut, und ich bin ein verächt-liches boshaftes Nichts; ich habe vondir Ehre, Gnade, Liebe, ja alles Gu-tes,