Gläubigen aller Zeiten dieses heiligsteSacrament angekettet haben, sind mitdem ersten Eintritt des heiligen Gal-lus in die von ihme auserkieftne Einö-de eingeführet worden. Nach Zengnußdes Abbts Walasrid c. /. hatzwar Gallns die hohe Priesterwürdenur gezwungen angenommen: und daer sich wegen zugeflossener Krankheitvon seinem heiligen Abbt Kolumbanusscheiden müssen, war ihme die Entrich-tung des heiligen Meßopfers bis nachdem Meiden desjelbigen verbotten. Je-nes beweiset die grosse Demuth undEhrsorcht, welche der heilige Gallusin seinem Herzen ernährte gegen demwundervollen Sacrament. Das Ver-kett der heiligen Meß prüfte seine Ge-horsame, welche desto mehr des Hel-denmuths hatte, weilen Gallns in dasliebvolle Geheimnuß ganz verliebt,anstatt des sacramemalischen Opfers,X Z sein
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Ewige Anbettung dess allerheiligsten Altars-Sacrament, in dem Geist und in der Wahrheit, zu offentlich- und feyrlich-immerwährendem Gottes-Dienst in vier und zwanzig Stund-Andachten : eingerichtet für die Löbl. Jungfrauen-Klöster der Fürstlich-St. Gallischen Landen, auch zu allgemeinem Trost, und Nutzen aller andächtig- und eifrigen Verehrer dess hochheiligen Geheimnuss / von P. Iso Walser, Ord. des Heil. Bened. Capitularn des Fürstl. Stifts St. Gallen
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