sein Herz, Willen, und Liebe opfe-ren mußte. Doch was dem heiligenVatter nicht erlaubt wäre, hat er sei-ne Jünger gelehret, und durch sie indas Werck gestellet. Gallus hatnicht allein das Lreutz Lhristi in die-ser Gegend aufgestellt, zur Gedach-nuß des blutigen Opfers amLreutz; son-dern aucheineKirch erbauetsürdasHei-ligthum, aus dem Altar das allerhei-ligste Sacrament zur Anbettung aus-zusetzen , und GOtt durch das unblu-tige Opfer zu ehren: wie er dann selbstangefangen, so bald ihme in einemhimmlischen Gesicht das HinscheidenKolumbani eröffnet worden. Also hatunser heilige Vatter die sacramentali-sche Anbettungs-Andacht schon imJahr 614. mit sich gebracht, und sei-ne Söhne haben selbige als eine Erb-schaft des heiligen Vatters immer er-halten.
Der