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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Schönheit ist ein Vorzug desjungen Alters, und das jun-ge Alter ist, wie der anmüthige la-chende Frühling, die Zeit der Schön-heit; obschon diese bald wiederum,und oft in Mitte des Tages, wieeine zarte Blume verwelket.

Es ist dieß jungen Leuten nichtunbewußt. Sie wollen auch in denKleidern, sie wollen in allem ihremThun und Lassen allezeit sauber er-scheinen ; und sogar der Jung vondem geringsten Handwerker will eszu seiner Zeit dafür angesehen seyn.

Eine so unschuldige, und der Ju-gend besonders eigene Neigung ver-dienet vielmehr gelobt, als getadeltZu werden ; denn dieß Aeußerlicheverrath nicht selten das Innere ei-nes Jünglings; ein gut beschaffe-nes oder niederträchtiges Gemüth,A 2 Nur