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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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»ier §. v i.

fi/l Die ReusthheLt machet jungewe- Leute auch den Heldents, gleich,

ere- ^

rter Me Keuschheitstugend därfte von ih-äste ^ rem Werthe vieles verlieren, wenn)er- sie nur schön, nur eine hübsche Zierde,en; und nicht zugleich für das junge Altergej auch eben so rühmlich wäre. Vor allemA ) aber würde es höchst ungereimt lassen,trü- Amn Jemand so eine herrliche schöneTugend nur als eine gewissensängstige' Furchtsamkeit, oder gar für eine bäuri-sche Schamhaftigkeit ansehen wollte;welches letztere niemals die Wirkungiber Ebr Tugend, sondern nur die elendenan §vlge einer übelgerathenen Erziehungso- An mag' Nein, die edle Keuschheit

M- ist von einer scheinheiligen Schwachheit,

und vjld von einer so schwachen Niederträch-. tigkeit allezeit sehr weit entfernet. Siem es vielmehr» die auch dem, der inder Welt zu leben weis, auch dem gersiandnen Manne, auch dem tapferstenSoldaten sehr wohl ansteht, und zurhöchsten Ehre gereichet; weil sie jeneM. S. die Zierde rc. B Tu-