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vor/ leuchtenden Gnade GOttes zu eröff-nen ; um in ihrem noch unbemackeltenGemüthe, wie auf einem schneeweißenchick- Pergamente / die reinsten Züge dermrch Wissenschaften bilden zu können, undllück jedes Brldniß der Gelehrtesten Gegen-mG stände in ihren keuschen Herzen, wie in> und einem krystallhellen Spiegelglas aufsIn- vollkommenste zu entwerfen. Da in-ligen dessen der Unkeusche insgemein die an-Lie- sehnlichsten Vortheile verliert, welchen, ss ihm seine sonst beßten Talente bey GOttsieht und bey der Welt hätten verschaffeneben können»
gend Denn, wenn schon zuweilen auch einMet Wohllüstiger in andern Sachen Verstan-des, dig ist, so wurde er doch in dem Stan-de seiner Unschuld, eben dieses nochwehr gewesen seyn. Seine lasterhaf-iartt ten Vergnügungen haben ihm die Au-' fa- > gen nicht eröffnet als nur, damit er wis-ndes ft, was ihm besser gewesen wäre, nie-.ein- mals gewußt zu haben; und damit erO- zu seiner großem Strafe, seine Schandu- in jenem Fluche sehe, mit dem er ser--rum. ner Sünde wegen ist geschlagen worden:
fast eben so, wie es dem ersten Barer^ C 4 der