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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Der Unkeusche muß dieses nur glau-ben ; weil er es arssäuaUch weder be-greifen, noch, ohne beständigen Wider-spruch seiner sündhaften plMltasey,es klar genug erkennen wrrd , bis end-lich sein Verstand, den der Wohllustmit falschen Vorstellungen immer tau-schet» durch die öftere Uebung der Tu-gend sich nach und nach aufkläret, undwiederum einfindt-

Die Heyden, welche gegen die Wahr-heit annoch blinde sind : Die Witzlmge,welche über die Glaubenswahrheitenso großfprechend vernünfteln, und dieUnkeuschen, die von ihrer Begierlichkeitsich so elend betäuben lassen, alle diesegehören dießfalls, so zu reden, in dasnämliche Fach; denn auf alle diese pas-set ganz genau das nämliche, was Chri-stus saget: daß eine vollkommene Un-terwerfung des Verstandes, und ein de-müthiget Glaube wider den eignen Dün-kel für die Seligkeit dieser Leute daserste und nothwendigste Mittel sey.

wer nicht glaubet, der wird gewiß zu Grunde ge-hen,