rrz
gern keusch seyn, und ihr Seelenheil ßendießfalls mit Ernste versichern wollen, undUnd es ist gar gut, daß man von der- Zeilgleichen heiligen Beyspielen, Gedanken, denund Uebungen wenigstens etwas wisse, Veiobschon man dieselbe nachzuahmen an- Sünoch kein Belieben trägt. scho
Gei
Das 2te, wodurch man den immer auclnach dem Bösen Hangenden Wille ent-wöhnet, und zum Guten lenket, ist ei-ne freywillige, aber öftere kleine Ueber- ^Windung seiner selbst, und zwar aus Lie-be zur standmäßigen Reinigkeit. Denn, Wum in Wahrheit tugendhaft zu seynist niemals erklecklich, nur allein das ^Böse zu meiden: Man muß die Tu- ^gend selbst vorhinein öfters üben, undgleichsam schon geläufig haben, wenn «istman selbe zu besitzen die Ehre, und den schlNamen haben will. der
Die Liebhaber der Keuschheit sind ^demnach dahin beflissen, daß sie aus --Liebe zu dieser Tugend täglich ein oderdas andermal ihre äußerlichen Sinneihre Augen, Ohren» oder Hände, au!eine kurze oder längere Zeit, von gewn
ßen