ro
§ x.
Don der Besserung.
Hcht allein der Verstand muß gebes-sert werden, sondern auch der Wil-le, und die Kunst mit andern wohl um-zugehen. Durch den guten Willen,und nicht durch den guten Verstand un-terscheiden sich die Kinder des Lichrö,von den Kindern der Finsterniß. Je-ne, so am meisten Verstand haben» sindoftmals in der Tugend die Geringsten;und selbst die verdammte Geister über-treffen uns eben so sehr durch ihren ho-hen Verstand, als durch ihre äußersteGottlosigkeit.
derr
trüg
die
geh-
Als ein Rathsherr zu Rom, dessenwollüstiges und unordentliches Lebenbekannt war, in öffentlicher Rathsver-sammlung mit einer vorzüglichen Be-redsamkeit die Tugend lobte, rief ihmein anderer Rathsherr also zu: „ ^du, der du wie Cato redest,lebe nicht wie Lucullus!"
trücAluver!», <!n U„2r
sprr
We
§ XI.