§. f.vu.
Von den Grundsätzen
eines
jgesitteten Lebens.
Ws ist nothwendig, daß junge Leutesich xjnige Grundsätze wählen, wel-che sie bey sich fest setzen sollen, um ih-re ganze übrige Aufführung darnach ein-zurichten. Ohne dieses Mittel lebt manimmer auf gerach wohl, bald nachdiesem, bald nach jenem Kopfe. Mantappt im Ungewißen, und ein solcherLebenswandel ist wie ein Wetterhahn»allezeit unbeständig, niemals sich sech-sten gleich. — Nun aber müssen solcheGrundsätze kurz seyn, damit man sichderer leichter erinnere; und sie müssen,so viel möglich vollständig seyn, damitman nicht etwann irre. Vor allem a-Ler müssen sie auf das Christenthum be-stens gegründet» und schier nur aus die-sem entnommen seyn; weil nur in die-sem die wahre Weisheit zu finden ist.Ja, damit du den iLhrisrm niemalsvergißest, da du etwa den Philoso-phen