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Lehrreiche Gedanken mit kleinen Begebenheiten, zur Bildung eines edlen Herzens in der Jugend / von Matthias v. Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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§. H

Von der Gütigkeit.

jemand verdienet Gut genennet zuwerden, der nicht so viel Geschi-cke und Herz hat, daß er auch böse seynkönne, so oft das Laster eine Bestra-fung erfoderk- Alle übrige Güte ist ge-meiniglich nichts anders, als eine furcht-same Schwachheit, oder eine schlechteUnvermögenheik.

das

dien

als

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gut

Einige Griechen lobten gegen ei- gernen König zu Lacedämon die aus- sienehmenden Gütigkeit seines Mitregen- thcken. Und, wie kann er gütig sta seyn, sagte der König, wenn er. er fast nie den Bösen fürchten lich ist?

§. n

Von der Gutthatigkeit.

erjenige, welcher Gutes zu thun un-terlaßt, wenn die Gelegenheit und

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