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Der sanftmüthige Christ / von Matthias v. Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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!äh- über andere zu herrschen vor vielen an-

des dem würdig sey.

rten

das Der Sanstmüthige zeigt seine großeien: Seele auch in den kleinsten Begeben-

)ab- Heiken, die ihm gähling und ganz un-

da- erwartet täglich, und stündlich aufsto-

urst ßen können; denn er ist auch in den ver-

'tel- drüßlichsten Zufallen allezeit sich selb-en- sten gleich. Kleinigkeiten sind für ihn

ein zu schlecht, als daß er sich darüber auft

es halte, oder hiedurch unruhig werde:

en, und nur große Dinge achtet er seiner

lten würdig, daß er solche mit einer vereh-

rungswürdigen Großmuth, als wie dieKleinigkeiten aushalte. Kein Verdruß"so kann sein durch die Sanftmuth unter-an- stütztes Gemüth aus seiner guten Ver-end fassung bringen. Er wird hiedurch auch

b.u- m den Augen seiner Feinde groß : und

ine da seine erhabene Tugend den täglichen

^tt Verdrüßlichkeiten allezeit einen tugend-

^>e- vollen Trotz bieth, so genießt hievon

seine sanstmüthige Seele schier unver-änderlich die süßesten Früchte der innerssten Zufriedenheit: so wie der großmü->en thige Löw, wenn er das Bellen kleinerich Hündchen verachtet, ohne daß er sich

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