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Der sanftmüthige Christ / von Matthias v. Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Jener allgemeine Vorsatz ist von größ-ter Wichtigkeit; und man muß fest dar-auf halten, wenn man nicht von seinerEigenliebe sich betrügen, und von einerunmäßigen Zornhitze, so wie zuvor wie-der sich hingerissen sehen will.

Die Stelle der heiligen Schrift, woes heißt: Zörnet und sündigetnicht (*) steht nicht für den gühzorni-gen, und sie ist dem jtzt benannten Vor-sätze auf keine Weise entgegen. Denneben diese heilige Schrift saget, undzwar ohne Ausnahme saget sie es: DerZorn des Mannes wirket die Ge-rechtigkeit GL>ttes nicht;,(**)daß also die erstere Schriftstelle entwe-der nur von dem heiligen Zorne widerdie Sünde, oder aber nur von einemgerechten Zorne, der mit Sanftmuthgemäßiget ist , und ohne welche der Zornschier allezeit Sünde ist , verstandenmuß werden; worüber der heilige undgelehrte Bischof Franciscus vonGales saget : Es ist leichter gar

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(*) plA!lD, 4.

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