Die klösterliche Disciplin. 7
Hertz mein Sohn; Lud auch gany liebreichder Heilige Leno6iÄu8 also : (-^) MeinKind / merck auffdie Gebott deinesMeisters / und neige das -Ohr deinesHertzens zu ihnen. Dcßhalbcu bezeugetkeniLrclus: (k) Ein vollkombne Be-kehrungist dise: Mein Hertz ist be-reit/O Gott/ich bin bereit/und un-erschrocken / deine Gebott zu halten.HErr/was wilt du/daß ich thun solle ?
Das Wort Religion (Orden-stand) (/) stammet her von dem La-teinischen Wort §«-/,^«ö/s, als solle dieReligion uns mit GOtt verbinden.Vnd diß ist ein Religioß/der den Tu-genden also zugethan ist/wie ein ande-rer den Wollüsten. Dann (§) wasist für ein grössere Frewd/ als ab demschnöden Wollust ein Unwillen haben/die gantze Welt verachten / und diewahre Freyheit gemessen? Siteweilen(^) die Glückseligkeit der Welt zu-gänglich und hinfällig / auch dasschmeichlende Glück gefährlich ist / ( 0weilen es auch ohne Anlaß von unsweichet/und ohne Ursach uns verlasset.
A 4 Das