8 Die «klösterliche Disciplin.
Das Clöstcrliche Leben aber umb wie vil«s von den Anreihungen der Welt entfernter ist/umb so vil n>ehr ist es vereinigter mit GOtt.Dnd nach der McvNUNg kernarcli (^)habMdie Bewohnung der Cellen / und die Er,Wohnung deß Himmels mit cinandern eine engeDerwandtschafft. Dann gleichwie in der Lg-teimschen Sprach La-Ium und Lei i a eine Gleich-heit deß Nahmens haben/also haben sie auch «ineLchnlichkeit der Gonfcrligkeit. Es lasset sich an-fthen/c«lum und ce1lL(d«r Himmcl/und einCell) schöpffen ihren Nahmen her von dem La-teinischen Wort celLnöo, verbergen. Dannwas im Himmel verborgen ist/ das ist anch ge,Heimb in der Cell. Was ist dann d,ß ? GOttabwarten / GOtt geniessen; welches / wann esrecht/Gortsceliqlich und getreüwlich in den Cellengeschicht/darss ich sagen/daß die Heiligen EngelGottes die Cellen für ein Himmel haben / undsich so wohl in den Cellen als im Himmel er-freüwen.
elimLcus (l) sagt noch mehr: DerL)rdenftand ist im Materialischen/undverächtlichen Leib ein Engltsch-voll-kvMbner Stand. Also hat auch kcrrus
OLMILNUS (m) dem Abbk der Laslinensern
rugeschribeu : Herren dem EH»
Engel der Mönchen/und übrigen Hei-