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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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10
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10 Die klösterliche Distiplitt.

Das 2. Kapitel.

Der Grdenstand hat Martprer ohne

Blutvergiessung.

b^achwie der Ordcnstand im Fleisch Engel^ hat / also hat er auch feine Märtyrer ohneBlnkvergicssung. keniLi^ U8 lehret/ ( -r ) daß

der Geistliche -Ordenstand ein Arthder Martyr sey/ in welchem die Or-dens-Geistliche zwar nicht durch sograusame Marter/sonder miltiglicher/doch aber langwiriger getödt werden;dann wann diß zu einem Martyr ma-chet/(/-) wan einer eintweders durchdas Feuer/ oder Schwerdt/oder Gal-gen geschwind sterben thut/solte dannder nicht ein Martyr seyn / der nichtdurch eine nur augenblickliche/ sonderLebenslangwahrende Marter gepla-get wird? Wann der ein Martyr ist/der nur einmahl stirbt / und dannnichts mehr dergleichen außzustehenhat / solte dann der nicht ein Martyrseyn/der täglich stirbt/und noch offt/nnd mehrmahlen sterben muß. Gar

schön spihlet der kosr: (-)