Die klösterliche Disciplin. n
Ich lebe vil und lange 'Jahr /
Vnd schwebe in vil Todrs-Gefahr.Dahcro spricht kbilippus der Abbk(-/) es istdir auß der Erfahrenheit kundig/was für harreDing die Closterleüch in den Schrancken dcr Gc,horsambc leyden/ rrnd mit was grossen Verdrieß-lichkeiten diejenige gcplagec werden/ welche denaiznen Willen verlaugncn/ die / obwohlen siedurch die gewaltchqkigc Hand eines Scharffrich,ters nicht alsobals getödtct werden / jedoch fürChristi Nahmen täglich sterben / in deren Persondcr Prophet spricht: Umb deinetwillenwerden wir den gantzen Tag getödtet.
Wnd Paulus: (c) Ich sterbe täglich/liebe Bruder.
Auff difts gäbe der Himmlische Prediger Ach,lung/und spräche / wie gemeldt / nicht die jenigeftelig/die getödket worden/sonder die im HTrrenverstorben sind/ in welchem er den Ordens, Geist,liehen die Hoffnung geben / die Sreligkeit zu er-langen/die ohne Gcharffrichter zwar durch einengenug armbsceligcn/jedoch überall He»lbringendenTodt täglich sterben. Darum!' bezeuget XuZu-
Kinn« -. (/) Es wolle niemand sagen/
daß zu unseren Zeiten nicht Marterplay undKampff seyen / auch unsere Fridenszeit hat seineMärtyrer. Dann/wie wir ossk verdenket / es isteine grosse Marter/wann wir den Zorn mäßigen/'
die