2 4 Die Lästerliche Disciplin.
andere Übel ist wild und rauch/ dißaber ist iiebsamb und holdseeiig.
Die ticbe zur Tugend überwindet die Be,schwarllchkcit deß Streits ; Dan die Fröm-migkeit und Keuschheit (6) hat eine sogrosse Starcke / daß deren Lob undRuhm die gantze Menschliche Naturzu gutem beweget; Siteweilen t -)durch keine andere Lugend die Fleisch-liche Menschen den Geistlichen Englenmit der Nachfolg deß Wandels soeigentlich gleich gemacht werden/ alswie durch den Verdienst und Gnadder Keüschhett/durch welche/obwohlensie sich noch auf der Welt befinden/dannoch wie der Apostel sagt / dasBürger- Recht im Himmel haben/undwas ihnen nach hingelegter Verder-bung deß Fleisches als Heiligen inskünfftig zu haben versprochen wird/dasselbig besitzen sie hie schon im ge-brechlichen Fleisch. l.LÄLnriu5 darff nochmehr saqm: (<i) Daß die Keuschheitgleichsamb der Gipffel/ und Vollkom-menheit aller Lugenden sey. Welcher/wann sich einer eifferig bemächtiget/. wird