Buch 
Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
Entstehung
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23
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Die Lästerliche Disciplin. 2 z

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Das 4. Kapitel.

Die Keuschheit ist ein Gluny der ztt-künsttigen Glorp.

H>As unvcrschrke Fleisch ist eine Anzeigung^ eines unvcrieiitcn Geists/in welchem als ineincni Spiegel der Glamz der künfftiaen Gloryund Gnad hervor leuchtet. Wie vil Zierlichkeitin discm Fletsch ist / so vilen Gefahren ist es auchttnderworffcn ; Man muß streilten. Es ist

kein Herrlicher Gig (^) dann der/welcher über die böseBegierlichkeit er-halten wird. Wer einen Feind über-windet / der ist starcker über einen an-dern. Wer die Geilheit hemmet/ derist starcker/als er selbst ist. Wer einenFeind zu Boden fallet / der hat einenausserlichen Feind geschlagen. Werdie unordenliche Begierlichkeit under-trucket/ der überwindet den einheimi-schen Feind. Alles Übel wird leicht-licher besiget/dann der Wollust. Alles. B 4 andere