28 Die klösterliche Disciplin.
bleibet er eine Jungfraw / und wird doch durchsein Todt wieder nküw gebohren/ und durch seinVndcrgang lebcndigcr und kräfstigcr. Der Ge,rechte und der Keusche stirbt mit dem Phönix,Vogel / damit er wieder auffstche/und ewig lebe.
Der Phönix -- Vogel ist ein gar Helles Sinn,bild eines Religiösen / und der Ewigkeit / welcherda wegen der Vngememschasfl eine Jungftaw/und wegen der Inngfrawschafft unsterblich ist.
Also (§) hat die Inngfrawliche Unsversehriichkeit einen Englischen An-theil/ und ist im verderblichen Fleischeine immerwährende Betrachtung derUnversehrlichkeit. Die Jnngfraw-schafft im Fleisch hat solche auß demHimmel herab beruften/ daß man ih-ren auff der Welt nachfolgen solle.<^) Dann so bald der Sohn Gottesin die Welt eingangen/ hat er neüweHaußgenossen angeschaffet / auff daßer / der im Himmel von den Englenangebettet wird / auch auff der WeltEngel habe/und disen seine Kirch an-vertraun^. (-) Jnmassen die Kirchmit den Jungfrauwen und keüschenHertzen pranget als mit köstlichenEdelgestemen. (/) Smtemahlen die
Keusch-