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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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28 Die klösterliche Disciplin.

bleibet er eine Jungfraw / und wird doch durchsein Todt wieder nküw gebohren/ und durch seinVndcrgang lebcndigcr und kräfstigcr. Der Ge,rechte und der Keusche stirbt mit dem Phönix,Vogel / damit er wieder auffstche/und ewig lebe.

Der Phönix -- Vogel ist ein gar Helles Sinn,bild eines Religiösen / und der Ewigkeit / welcherda wegen der Vngememschasfl eine Jungftaw/und wegen der Inngfrawschafft unsterblich ist.

Also (§) hat die Inngfrawliche Unsversehriichkeit einen Englischen An-theil/ und ist im verderblichen Fleischeine immerwährende Betrachtung derUnversehrlichkeit. Die Jnngfraw-schafft im Fleisch hat solche auß demHimmel herab beruften/ daß man ih-ren auff der Welt nachfolgen solle.<^) Dann so bald der Sohn Gottesin die Welt eingangen/ hat er neüweHaußgenossen angeschaffet / auff daßer / der im Himmel von den Englenangebettet wird / auch auff der WeltEngel habe/und disen seine Kirch an-vertraun^. (-) Jnmassen die Kirchmit den Jungfrauwen und keüschenHertzen pranget als mit köstlichenEdelgestemen. (/) Smtemahlen die

Keusch-