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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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29
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Die klösterliche Disciplin. 29

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Keüschheit eine Blum ist/ die von derAuch Hersprosset / ist eine Zierd undEhr der Geistlichen Gnad / ein fröh-liche Gutartigkeit/ein vollkonmes undunversehrtesMerck deß Lobs/und derEhren / ein Vildnuß Gottes / welchesder Herrlichkeit deß HErrn ähnlich ist/und ein fürtrefflicher Antheil Khristi.

Darumb spricht billich der Heil. ^rlianalius: (-«)

L) niemahls abnehmende Jungfraw-schafft! du unverwelckliche Krön/duTempel GDttes/ du Wohnung deßHeil. Geists/ du köstliches Perletn/ duVerderberin deß Todts/ und derHöl-len/du Leben der Englen/du Krön der

Heiligen. Aber tvarnmb eine Cron?

Dieweilen die Inngfrawschafft einHeiliges Dpffer Khrtsti ist / welchesals ein lieblicher Geruch auffstetget/und wie ein Rose in der Mttte deßLeibs und deß Gemüths blühet / unddas gantze Hauß mit köstlichem Ge-ruch und Nauchwerck anfüllet.

Wie soll man die Keuschheit erhalten? Sa,lomon aibt lms Visen Rath : ( >) Bewahredein Hertz mit allem Fleiß. Wann ^as

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