Die Clösterliche Disciplin.
andere/in weiche/wann du nicht ein-willigest/ thust du sie abtödten/und sosie zubelusttgen gantz und gar nichtanfanget/ so hast du dieselbe abgetödt.Diß ist unser Handel / diß ist unserKrieg / wann wir auffdisem KaMss-platz streitten/so begehren wir dieHülffGottes. Dann wann uns dtse nichtbeystehet/so sage ich/wir können nichtnur nicht überwinden / sonder auchnicht streikten. Gewißlich diser ists/welcher unsere Hand zum streikten un-derweiset/und unsere Finger zum Kriegabrichtet. Gott hat die Streittendeniemahlen verlassen. Es ist ein großWunder/und aufzumerken gantz wür-dig/ daß keine Jungfraw jemahlen seygeschändet worden/welche die garstigeTyrannen eintweders durch Liebko-sen/ Versprechungen/ oder Forcht undGewalt zum Nothzwang angefochten/ja durch öffentliches Urtheil zum Todtverdammet haben/sonder daß alle un-der dem Schutz Gottes / der Englen /und unvernünfftigen Thieren ihre un-versehrte Iungfrawschafft durch dieL Marter