Z4- Die «klösterliche Disciplin. ,
Marter herrlicher erhalten / und ge- ^macht haben. So s/wann manam Christo vermahlet ist. ^
Hörcn biß an ihr keusch« Hermen. Bringet ^euch die Gelegenheit in Gefahr/ fliehen : Wirdeuch eine Forche eingejagt / verachten dift: Wird«üch Gold anerbotkcn/verwerffen es : Zuckt manüber «üch das Schwerdt/ strecken dar eüwcrenHalß / und weichet niemahlen ab von dem 'Vmbfangen Christi eüwereS Gcsponsen; Manmuß derohalben eintwederS Männlich streikten/oder fliehen. Sonsten/ob gleichwohl die Flucht ,eine Schand ist/ ist sie hie doch ein Sig/ wie der >Apostel mahnet: Meydet die Hure- !
rey / dann es ist nichts verächtlicher/als vom Fleisch überwunden werden/nichts herrlichers / dann das Fleischüberwinden. (/>/-) Die wahrhaffteSchamhafftigkeit liebet die Stand--haffrigkeit und Ernst. Die Unge-schamlgkeit zeiget an eine Leichtfertig- ,keit. Die Keuschheit ist eine Schwö-ster der Englen / welche nirgends lin-der und besser ruhet / dann in demBraut-Beth eines forchtsanren zartenGewissens.