Die Lästerliche Disciplin. 4;
1 wenigem zufrieden bist/ wann du dieWelt mit Füssen wettest / und allederen Macht/Mahlzeiten/und Wollü-sten/wegen welchen dieReichthumbenerworben werden/umb geringe Speistund gröbers Tuch vertauschest. Schaf-fe ab den Überfluß der Gastmahlern/und Fleischlichen Wollüsten / so wirdniemand die Reichthumben suchen:Deren Genuß ist emtweders imBauchoder under dem Bauch, gibt
»ms disc Ermahnrmq : (r) Ein jeder be-trachte seinen Wandel / und er wirdfinden / daß das wemge/was er hat/ihme genug seye.
Aber es förchtet villeichk einer/es möchte ihmeauffdcmWeeg deß Lebens die Wnderhaltun-abgehen? Antwort. Das kurye Leben straffetunsern langen Wunsch zn leben. Dil Dingwerden umbsonfl mitgetragen / da sie nechst beyuns sind/ wohin wir komen. («) Alle Ding/srgt der Königliche Prophet /hast du HErrunder seine Fuß geworffen/ ja freylich zuderen Verachtung / und zum nothwendigenBrauch deß Lebens. Zeneca bezeuget: (*)
Die Armuth ist eine ehrliche Sach/und der Arme ist allzeit fröhlich. Wen