Die klösterliche Distiplin.
gar hoch. Die ausserliche Gebarten zeigen meh«renrheils an den Willen deß Gemüths. Es istschwär / daß diejenige das Angesicht unveränder-lich behalten selten/ die ihr Gemüth und Willenändern.
Die Gehorsame solle seyn geschwind: so)
Das Wort Gottes laustet geschwind/und will einen geschwinden Nachfol-ger haben. Sihe/ mit was grosser Geschwin-digkeit der jeni -e lanffck/ der gesagt: (/>) Zch
habe den Weeg deiner Gebotten ge-lausten. Da hast du ein Beisspihl. Dir aber/in deme du den Willen dem Gemüth/die Einfaltder That./ und die Fröhlichkeit dem Angesichtgeben hast / tbue noch hinzu die hurtige Derrich,mng/ anst daß du seyest / wie tacvkus derApostel saat: (^/) schnell ZUM hörM/UNdnoch schnellerem erfüllen; (>) nemb-lich so bald etwas von dem-Obern an-befohlen wird / soll man dasselbe ver-richten / als wanns Gott anbefohlen
hatte. Dise sollen im thun von keiner Ver-keilung wissen.
Die Gehorsame solle seyn starckmüthig: h)
Handlet Männlich / und lasset eüwerHertz sich starcken/alle die ihr auf denHErren verträumet. Dammb spricht
D Lernar-