58 Die (^lästerliche Disciplin.
Orth vcrbindklich. Bist thut der Heil. VarcerLenecjjQus seinen Lehr,Jüngern also verschrei,
den: (/-) Und wann er Verharrungseiner Standhafftigkett verhelft.
Jedoch aber ist die Gcandhafftigkeit kein rrn-derscheidencs / und kein besonders Gelübk von derGehorsame / sonder derselben eine gewisse Maß,Haltung.
Auff daß aber der Standhafftigkett ein Ge-nügen geschehe/ so solle der/ spricht Laüüus,
(^) welcher sich zum MfterlLchen Le-ben begeben/eines ftarrdhafften/veften/und unveränderlichen Willens seyn.
D>ß ist der Vnderscheid zwüschen denen / welchedie Standhafftigkett versprechen / und zwüschendenen / welche sie nicht verloben. Die ?rokes-Lon der Standhafftigkett anff ein Elostcr gibteinem dasErbrheil als eines einverleibten Kinds/also/ daß solches wider dessen Willen mit Rechtvon ihmc nicht kan weg genommen werden.
O) Die erste Anzeigung eines sitt-sacken Gemüths ist / kosten verharren/und mit sich selbsten wohnen. Was
ivilt du anders von einem Religiösen verlangen?Die Außschweiffigkeit deß Leibs ist eine Verwir-rung deß Gemüths/es thue dann die Gehorsame/oder die Liebe/ oder die Andacht ein anders befeh-len. Die Welt tst voller Irrthumb/ und Liebko-sen/