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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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62
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62, Die Clöfterliche Distiplitt.

Silken Bekehrung/und der Gehorsame der Heil.Regel nachleben / das Ausgehen erlaubt werde.Lernar6u8 von Laslin erkläret diß also: l

Ich verstehe under dem außschwetffi-gen Außgehen/ wann solches ohne Nothwen-digkeit / ohne Gehorsame / und an kc'n gewissesOrth geschichk. Das fürwchige Auß-chn ge-schicht/ wann ein ReliAoß das El öfter abscheü,chck/ damit er luftige / und den Augen annemb-liche Dtng sehe / oder dem Zmwitz wohllustizltchoblige/und Fabclwerck treibe; dann von solchemVorwitz eingenommen / schweiftet er durch dieWelk hin und wieder.

Es sind / welche die Ärsach ihres AußgangSauß dem Closter/der Bnbescheidcnheit der Obern/oder dem Dnsriden der Brudern zuschreiben/nie-mand ihme selbften. Dise anderen zwar dasOrth/ aber sich selbften nicht/dann sie können sichselbften nicht fliehen.

Es sey wie es wolle/ («) blßweilM istdoch eine Aenderung deß -Orths fürdero Seelen Heyl nützlich/ dann,n deinedas Orth abgeändert wird / änderet sich auchmehrencheils das Gemüth. Ich setze bey dieDrsach : Das Orth/ wo einer boßhaffrig ge-lebt/ schwebet alleweit vor den Augen deß Ge-müths/was er da oder dort gedenckt/oder gethanhab. Derohalben wann solche anderftwo sind/