62, Die Clöfterliche Distiplitt.
Silken Bekehrung/und der Gehorsame der Heil.Regel nachleben / das Ausgehen erlaubt werde.Lernar6u8 von Laslin erkläret diß also: l
Ich verstehe under dem außschwetffi-gen Außgehen/ wann solches ohne Nothwen-digkeit / ohne Gehorsame / und an kc'n gewissesOrth geschichk. Das fürwchige Auß-chn ge-schicht/ wann ein ReliAoß das El öfter abscheü,chck/ damit er luftige / und den Augen annemb-liche Dtng sehe / oder dem Zmwitz wohllustizltchoblige/und Fabclwerck treibe; dann von solchemVorwitz eingenommen / schweiftet er durch dieWelk hin und wieder.
Es sind / welche die Ärsach ihres AußgangSauß dem Closter/der Bnbescheidcnheit der Obern/oder dem Dnsriden der Brudern zuschreiben/nie-mand ihme selbften. Dise anderen zwar dasOrth/ aber sich selbften nicht/dann sie können sichselbften nicht fliehen.
Es sey wie es wolle/ («) blßweilM istdoch eine Aenderung deß -Orths fürdero Seelen Heyl nützlich/ dann,n deinedas Orth abgeändert wird / änderet sich auchmehrencheils das Gemüth. Ich setze bey dieDrsach : Das Orth/ wo einer boßhaffrig ge-lebt/ schwebet alleweit vor den Augen deß Ge-müths/was er da oder dort gedenckt/oder gethanhab. Derohalben wann solche anderftwo sind/