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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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79
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Die Clösterliche Disciplin. 79

nem/wann er nicht besser ist/als diejenige/ denener befehlet. (/) Je mehr die Natur zumBösen geneigter ist/je handlicher sollesie durch das Beyspihl der Tugendangeführt werden. Dahero sprichtttinu8: (F) Jeder Obere welcher Übellebt in der Gegenwart derjenigen/denen er vorgesetzt ist / so vil an ihmeist / bringt alle andere umb das Geist-liche Leben. Dlftm stimmet bey OreZorius:

Die Prälaten sollen wissen/daßsie/ wann sie Böses verüben/so vilerSeelen Tödt würdig und schuldigsind / wje vil sie böse Beyspihl deßVerderbens ihren Undergebenen zu-bringen. (/) Dann der Oberen Be-schaffenheit ist also bewandt/ daß esdas Ansehen hat/ sie befehlen anderenalles das / was sie selbsten thun.

Darumb sagt gar schön ^mkrolius: (^)

Wie kanst du den jenigen für einenverständigern Obern erachten/den duan den Sitten sihest/ daß er under dirist? Der soll über mich vollkomnerseyn/deme ich mich zu übergeben bereitbin. Und das Thun und Lassen eines

Prä.