Die Clösterliche Disciplin. 79
nem/wann er nicht besser ist/als diejenige/ denener befehlet. (/) Je mehr die Natur zumBösen geneigter ist/je handlicher sollesie durch das Beyspihl der Tugendangeführt werden. Dahero sprichtttinu8: (F) Jeder Obere welcher Übellebt in der Gegenwart derjenigen/denen er vorgesetzt ist / so vil an ihmeist / bringt alle andere umb das Geist-liche Leben. Dlftm stimmet bey OreZorius:
Die Prälaten sollen wissen/daßsie/ wann sie Böses verüben/so vilerSeelen Tödt würdig und schuldigsind / wje vil sie böse Beyspihl deßVerderbens ihren Undergebenen zu-bringen. (/) Dann der Oberen Be-schaffenheit ist also bewandt/ daß esdas Ansehen hat/ sie befehlen anderenalles das / was sie selbsten thun.
Darumb sagt gar schön ^mkrolius: (^)
Wie kanst du den jenigen für einenverständigern Obern erachten/den duan den Sitten sihest/ daß er under dirist? Der soll über mich vollkomnerseyn/deme ich mich zu übergeben bereitbin. Und das Thun und Lassen eines
Prä.