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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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107
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Die klösterliche Distiplin. 107

Aber weilen die Ernsthafftigkeit deßVatters im Züchtigen meistentherlsgrösser ist / dann die angenehme Liebeder Mutter zu den Kindern / so solleder sich ein solche Mutter erzei-gen/ die nicht allezeit alle Büß hinde-ret/ sonderen milteret. Er wird er-fahren/daß die ««vergebene Kinder inForcht und Liebe gehorsamb seyn wer-den. Es seüsszet und murret die Ver-sack lung/ wann die Strenge allenthal-ben tobet UNd Wütet. Gar wohl ermähnet^mkrolws: («) Wie wir wollen/ daßwir gehalten werden/solche wollen wirauch seyn/ und was für eine Anmu-thung wir haben/eine solche geben wiran Tag. Was erdichter Weiß ange-nommen ist / das verschwindet bald/und die Gleißnerey leget gar bald abdie Färb. Die Auffrichtigkeit daß Ge-müths reihet an zur Liebe / und ver-ursachet vertrawen.

§. IV.

Der aber wird seinem Ambtzum besten ein Genügen thun / wann