Die klösterliche Distiplin. 107
Aber weilen die Ernsthafftigkeit deßVatters im Züchtigen meistentherlsgrösser ist / dann die angenehme Liebeder Mutter zu den Kindern / so solleder sich ein solche Mutter erzei-gen/ die nicht allezeit alle Büß hinde-ret/ sonderen milteret. Er wird er-fahren/daß die ««vergebene Kinder inForcht und Liebe gehorsamb seyn wer-den. Es seüsszet und murret die Ver-sack lung/ wann die Strenge allenthal-ben tobet UNd Wütet. Gar wohl ermähnet^mkrolws: («) Wie wir wollen/ daßwir gehalten werden/solche wollen wirauch seyn/ und was für eine Anmu-thung wir haben/eine solche geben wiran Tag. Was erdichter Weiß ange-nommen ist / das verschwindet bald/und die Gleißnerey leget gar bald abdie Färb. Die Auffrichtigkeit daß Ge-müths reihet an zur Liebe / und ver-ursachet vertrawen.
§. IV.
Der aber wird seinem Ambtzum besten ein Genügen thun / wann