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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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113
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Die klösterliche Disciplin, uz

Würdigkeit in den Klöstern auch seinEhren-Orth habe/ (^)so sollen diePriester gleich nach dem Abbt stehen/und den Seegen geben.

Vor Zeiten waren nicht vil Or-dens - Geistliche die mit der Priester-üchen Würdigkeit prangten/dann denmehreren Theil von so grossem Ge-heimnuß die Demuth zurück hielte/oder die Ehrerbietigkeit gegen demHeil.Meß-Opffer heiliglich abschröck-te. <^) Es thut jetziger Zeit das hoheAnsehen der Kirchen ein anders er-rathen / daß nemblich zu Vermehrungdeß Gottsdiensts alle Religiösen zuden Heil. Weyhungen auf das An-mahnen deß Abbts sollen beförderetwerden / wann nicht eine rechtmäßig^Entschuldigung solches hinderet. Sosolle dann keiner das Priesterthumöförchtlich außweichen/oder fraventlichdarnach streben. Der ist zum Pkiestcrchuntzum tauglichsten / und solle vorauß darzu beför,dcrct werden/ der zum wenigsten Ehrsüchtig ist/wie ^uitinianu« gesagt: (-^) Fürwahr derist deßPriesterthumbs unwürdig/wast

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