Die klösterliche Disciplin, uz
Würdigkeit in den Klöstern auch seinEhren-Orth habe/ (^)so sollen diePriester gleich nach dem Abbt stehen/und den Seegen geben.
Vor Zeiten waren nicht vil Or-dens - Geistliche die mit der Priester-üchen Würdigkeit prangten/dann denmehreren Theil von so grossem Ge-heimnuß die Demuth zurück hielte/oder die Ehrerbietigkeit gegen demHeil.Meß-Opffer heiliglich abschröck-te. <^) Es thut jetziger Zeit das hoheAnsehen der Kirchen ein anders er-rathen / daß nemblich zu Vermehrungdeß Gottsdiensts alle Religiösen zuden Heil. Weyhungen auf das An-mahnen deß Abbts sollen beförderetwerden / wann nicht eine rechtmäßig^Entschuldigung solches hinderet. Sosolle dann keiner das Priesterthumöförchtlich außweichen/oder fraventlichdarnach streben. Der ist zum Pkiestcrchuntzum tauglichsten / und solle vorauß darzu beför,dcrct werden/ der zum wenigsten Ehrsüchtig ist/wie ^uitinianu« gesagt: (-^) Fürwahr derist deßPriesterthumbs unwürdig/wast
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