HL Die «klösterliche Disciplin.
mir nicht zu essen geben: Ich habe ge-dürstet / und ihr habt nach nicht ge-tranckt. Tnd das/ was nachfolget: (c)Dieweilen der jenig verflucht ist/ derden Dienst Gottes hinlaßig verrichtet.
Die Vrsach dises strengen Ä-rcherls ist:
Dieweilen die Mönch/ die sich allesHaab und Guts beraubet haben/war-hafftig Arme sind/ und auch wahreGlieder Ahristi. Dnd dammb werden diegeizige und hinlaßige Kellner / welche den Brü,dern die nothwendige Ding nicht anschaffen/eben dasselbe Drtherl der Verdambnuß mit denjenigen auff sich laden / welche die Arme / undBrdürfftlge nicht erlabet / und die übrige Wcrckder Barmherzigkeit verhinläßiget haben.
(s) 8.kaliI.R,eg. c. n;. (^)lVlLck. fc)ttieron. s«t) 8. LM. incerrog. z^s. kus.Oispur.
Das 4. Capitel.
Von den Priestern deß Alosters.
(-) §)Ieweilen die Priesterliche Wür-digkett under allen Ehren diegröste Ehr ist / welche die Menschenhaben/derohalben damit eine so grosse
Wür-