Buch 
Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
Entstehung
Seite
120
JPEG-Download
 

120 Die klösterliche Disciplin.

lung wird. (?) Die.Bekehrung derSitten ohne Bestand/ ist ein lauteresFabelwerck. (/) Der Gerechte grü-net wie der Palmbaum. Wammb das?<?'> Der Palmbaum grünet allezeit/und verbleibet stats in seiner Erhal-tung ohne Verwechslung der Blat-ter/dann welche Blatter er zuerst her-vor gebracht hat/ dieselbe behaltet erauch ohne einige Nachfolg/daß er an-dere an deren statt stelle. Die GeistlichePstanylein hal'en emer Abwart vonnökhen. (l-)

Gelobet und zahlet dem HErren eüwe-rem GOtt/(/) dann derjenige / wel-cher so grosser Gaaben ein Verspre-cher ist / will in seinem Dienst keinelauwe Arbeiter haben / er verachtetden Verdrüßigen/ und hasset den Un-andachtigen. Der jc-stge thut dem Wieder,belohner die «röste Vnbild an/welcher nachläßig/«nd undanckbar die Gnad dcr Göttlichen Gaabensuchet. Gar recht sagt vamianus : (/) Wast

ein Geistliche Ordens - Persohneyffe-rig und embstg bemühet ist/die Fruchtder guten Wercken Herfür zu bringen/kan under den Menschen nichts vor-.