Die klösterliche Disciplin. !2r
r trefflichers seyn ; ohne das / wann er
s kalt/und unfruchtbar verdorret/und
i- als Liess- schLaffend rn Sünden schnar-
, chet/wird er Mich für verachtlich/und
7 auch den Welt - Menschen nicht gleich
l- für so gut gehalten. »
7 Dle Underweisung machet einen
- Menschen vernüufftig und from/nicht
r die Natur. (^) Dise kehret leichtlich
l- in sich zurück / wann sie zur Tugend
>e nicht angespohret wird. Dieordcnliche
) Bcschäfftlstung / und mißlicher Brauch der Zeit
Ist ein Beweistkhnmb der Glücksecliakeit. («)
Dises ist der schändlichste Verlurst> der Zeit / welcher durch die Hinlaßig-e keit geschicht; und wann du aussmer-t cken wilst / so entrinnet denen / welche
- Übels thun/ein grosser Theil der Zeit/denen/ die nichts schaffen / der gröste/und ein gantzer Theil denen / die was
n anders thun / als sie sollen. Femcr-
ii «nderwcssct hier der allerbeste Sittenmeister 8e-
- neca: («) Bißweilen ist auch die muss
t sige Ruhe unrühig/ und darumb müssen
/ wir uns / so offt die Fansticit uns überfallck/ zne
^ würcklicher That der Sachen ausswecken/und mit
>' Erlehrnung grnen Künsten beschädigen / dann
" -V 5 die