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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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123
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Die (lästerliche Disciplin. 12z

Ordnung? daß das jenige zuerst ge-schehe/was zum Heyl mehr beförder-lich ist. Mtt was Embsigkeit ? dasjenige eyssriger zuverrichten/was Haff-tiger zur Liebe beweget / und zu wasZrhl und End ? daß es nicht auf eyteleEhr/oder aufFürwitz/oder auf etwasdergleichen abzkhle / sonder einzig undallein auf dein / und deß NächstenAufferbawlichkeit gerichtet sey. AuffVisen Schlag sagt 8enecL : (/) Zuerst er-lehrne gute Sitten/ und dann Weiß-heit/welche ohne gute Sitten übel er-lehrnet wird.

Fürwahr die Tugenden können ohne Muheund Pflegling nicht gepflanyec werden / inmaffendie unwissende Menschen allein an der Gestaltvon den unvernünfftigen Thieren mrdcrscheidensind. Darumb fraget ^u^ustinu!! : («)Was

ist der Mensch ohne Wissenschafft ?nicht ein -Ochs oder Esel / nicht einRoß oder Maulthier/ die kein Ver-stand haben ? Ja so gar ist nach derMeynung ckrylostomi (>.") der Menschohne gnugsanre WMnschafft unver-nünfftiger dann das Viech / und das

Leben