l6H Die «klösterliche Distiplitt.
ständig/ und ohne EWnrichtigkeit undohne Entrüstung ernsthafft.
Bnd damit er den qanxcn Menschen außziere/fahret er weiccrs fort : Auch deß AngesichtsGebärden und Stellung solle gemäßuget seyn. Wie? ^mlrroliusMidcrweisck uns:</) Das jenige Angesicht soll man gutheißen/ auß welchem die Gestalt deßAnsehens und Wohlanständtgkeit/unddas Gespür eines ruhigen Gemüthshervor leuchtet. Gleich wie ich einewäiche / leise Red/ oder dergleichenLeibs-Gebärden nicht lobe/also sollenwir auch eine grobe Bäurische Naturnicht an uns nehmen. Dte Augenallein machen ein trübes Angesicht/oder ziehren dasselbe. Ein demüthigges Hertz erlanget ein wenig ein trau-rig außsehendes/ und auss die Erdenverwendtes Gesicht. Aber es ist einanders ein Lraurigs/ und ein andersein büßendes Angesicht. Ein trau-riges wirfft von sich alle Süßigkeit/und ist darin« nichts freündliches zusehen; ein Bußfertiges Angesicht aberbehaltet in dem Gemüth die Heitere
sittig-