Buch 
Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
Entstehung
Seite
168
JPEG-Download
 

l6H Die «klösterliche Distiplitt.

ständig/ und ohne EWnrichtigkeit undohne Entrüstung ernsthafft.

Bnd damit er den qanxcn Menschen außziere/fahret er weiccrs fort : Auch deß AngesichtsGebärden und Stellung solle gemäßuget seyn. Wie? ^mlrroliusMidcrweisck uns:</) Das jenige Angesicht soll man gutheißen/ auß welchem die Gestalt deßAnsehens und Wohlanständtgkeit/unddas Gespür eines ruhigen Gemüthshervor leuchtet. Gleich wie ich einewäiche / leise Red/ oder dergleichenLeibs-Gebärden nicht lobe/also sollenwir auch eine grobe Bäurische Naturnicht an uns nehmen. Dte Augenallein machen ein trübes Angesicht/oder ziehren dasselbe. Ein demüthigges Hertz erlanget ein wenig ein trau-rig außsehendes/ und auss die Erdenverwendtes Gesicht. Aber es ist einanders ein Lraurigs/ und ein andersein büßendes Angesicht. Ein trau-riges wirfft von sich alle Süßigkeit/und ist darin« nichts freündliches zusehen; ein Bußfertiges Angesicht aberbehaltet in dem Gemüth die Heitere

sittig-