178 Die klösterliche Disciplin.
auf deren Verstand/und besichtige mitFlerß mit außschweiffigem Hertzen/außgelaffmen Gebarden/und vorwitzi-gen Augen was da und dort geschehe.Vnv ^uZuitinus sagt: (") Wann dieEngel/ L) Gott/die dich anbetten/undloben/vor dir zittern/die doch voll derverwunderlichen Frewd sind/warumberschrecke ich nicht von Hertzen / derals ein Sünder vor dir stehe/dir Lob-singe/ und das Opffer auffopffere?Warumb erbleiche ich nit? Warumberzittern nit meine Lesszen? Warumberschüttet sich nit mein gantzer Leib?Warumb Lraure ich nit unauffhörlichvor dir mit weynenden Augen? Ichwünsche es / ich vermag es aber nichtins Merck zu setzen/dann ich kan dasnicht thun / was ich verlange. Wasist hier einzurathen? Man muß mitDavid die Göttliche Hülst" abrüsten:<>>) Bestattige deinem Knecht deinWort in deiner Forcht. Deßwegen
spricht derselbe psalmist: Ich
will zu deinem Hauß eingehen/ undwill in deiner Forcht gegen deinem