;8o Die klösterliche Distiplm.
Zunge/Ursach/und Wort und Merck/und Leben / und Gedancken zu GOLtschreyen. (//-Der Bettende wird aberosstermahlen barmhertztglich erhört/und osstermahlen barmhertztglich nit;dann es erkennet der Artzt besser alsderKranckne/was deme nützlich sey.
Indessen betrübe dich nicht/und werde nicht maßleydig / wannunder dem Gebett der Feind gantz arg-llstiqlich herzu schleichet/ und er / wieein Dreb/die gute Meynung heimbltchraubet/sonderseye guts Muths/wanndu nur das schltpfferige Gemüth wie-derum!) versacktest/ dann den Engtenist allein verstattet/ daß sie keine der-gleichen Diebe leyden müssen. (««)Und dann zu wahrer Gültigkeit/ undGüte deß Gebetts/ist auch die under-ste Auffmercksambkeit deß Gemüthsgenugsamb.
Je reiner da« Gebett ist / je angenehmer e«Gott ist. Es belustiget / und beweget GOtt ^eßPsalters: /so) Lob-Opffer wird michehren/und daselbst ist der Weeg/dar-auss ich ihm das Heyl Gattes will
zeigen.