Die «klösterliche Disciplin. i8r
zeigen. (/>?) Ka6lius bczeüaet / und sagt:Das Gesang ist die Ruhe der Seelen/ist ein Schredsmann deß Friedens/ isteine Rüstkammer der allerbesten Kün-sten. Das Gesang zähmet die unge-stümme Wellen der Gedancken / be-fänffriget den Zorn/verjaget dieTeüftfel/ beruffet die Engel. Das Gesangtst in den nächtlichen Erschröckungeneine Sicherheit/und in dem Lob Got-tes eine Ruhe. Das Lobsingen rstDen Anfangenden der Anfang/ den Zu-nehmenden ein Fortgang / und denVollkomnen eine Bestätigung. DasLobgesang ist eine Red der Kirchen/einMerck der Englen/und eine GeistlicheZierd der Himmlischen Gmeind. <§?)Und aber nicht nur das mündliche/sonder auch das innerliche Gebett derBetrachtung ist eine Speist der See-len.
Allein wir müssen zuerst durch Trawren undMeynen das jrnige reinigen / was wir bedangenhaben/ und dann mit Frcwden das beheryiaen/was wir suchen ; dann das gereinigte Hern wirdmit dem Himmlischen Liecht erleüchkek/ durch
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